Mit der Zustimmung des Kreistages im März zu einer Ausschreibung für einen Neubau am Leo-Sympher-Berufskolleg sind Architekturbüros nun aufgefordert, ihre Vorschläge einzureichen. Dieser Entschluss legt den Grundstein für Veränderungen auf dem Campus des Leo-Sympher-Berufskollegs und lässt Hoffnung auf Modernisierung keimen.
Er schafft eine Perspektive für die Bildungsgänge der GestalterInnen und die Ausbildungsvorbereitung. Diese Bildungsgänge leiden zurzeit am meisten unter den veralteten Standards im Werkstattgebäude und im Pavillon des Leos. Anstelle der alten Werkstätten freut man sich auf die Kombination von Werkbänken, Maschinen und flexiblen Arbeitsplätzen für Gruppen und Einzelarbeiten, anstatt der alten Informatikräume auf Arbeitsplätze für digitale Endgeräte mit Stromanschluss, auf freundliche und moderne Klassenzimmer, digitale Tafeln und Möglichkeiten, auch in Gruppen mit digitalen Zeichen- und Designprogrammen arbeiten zu können.


Die Liste der Wünsche ließe sich sicherlich noch weiterschreiben, das Wichtigste jedoch ist, dass die Klassen und Fachbereiche, die in den sanierungsbedürftigen Gebäuden untergebracht sind, einen neuen Lernort bekommen. Dies bietet eine gute Perspektive, denn das Werkstattgebäude ist nur noch begrenzt geeignet, den stetig wachsenden Anforderungen der Ausbildung von Gestaltungstechnischen AssistentInnen gerecht zu werden. Gerade diese Aussicht ist für viele kreativ veranlagte Schülerinnen und Schüler besonders wichtig. Ist doch das Leo-Sympher-Berufskolleg die einzige Möglichkeit im Kreis Minden-Lübbecke, den Beruf der Gestaltungstechnischen AssistentInnen zu erlernen und gleichzeitig das Abitur zu erreichen. Mit dem Neubau wäre dieser Bildungsgang auf die stetig wachsenden Anforderungen gut vorbereitet.
Damit dieser Modernisierungsprozess beschleunigt wird, richtet das Leo im Laufe des kommenden Schuljahres Laptopklassen im Bereich der Gestaltung ein. Eine Klasse aus diesem Fachbereich startet bereits zum Schuljahresbeginn 2021/22 als Laptopklasse, eine weitere Klasse höchstwahrscheinlich zum zweiten Halbjahr. Dies konnte der Verantwortliche der IT/EDV- und Medientechnik, Herr Lojo-Menk, nun zusichern. Der erste Satz digitaler Endgeräte sei bereits in der Schule eingetroffen und die Programme werden nun aufgespielt, so dass einem Start im kommenden Schuljahr nichts im Weg stehe.
Sicherlich ist bereits dieser kleine Fortschritt für Bewerberinnen und Bewerber ein weiteres Argument, schon im kommenden Schuljahr ihre Ausbildung am Leo zu beginnen. Daher werden Bewerberinnen und Bewerber noch nach der offiziellen Anmeldefrist aufgenommen, sofern Plätze in den Klassen frei sind. Interessentinnen und Interessenten können die üblichen Unterlagen postalisch einreichen.