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Die 12. Jahrgangsstufe der Fachschule für Sozialpädagogik besucht die biologische Station Gut Bustedt in Hiddenhausen Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher erlebten am 04. April 2019 auf dem Gelände des ehemaligen Rittergutes, welches bereits seit 1982 die biologische Station beherbergt, einen abwechslungsreichen Tag, an dem die Artenvielfalt der heimischen Natur unter die Lupe genommen wurde. Mit Keschern, Pinzetten und Gummistiefeln ausgestattet, machten sich die beiden Klassen abwechselnd in zwei unterschiedlichen Ökosystemen, Tümpel und Wald, auf die Suche nach Insekten, die direkt im Anschluss naturwissenschaftlich bestimmt wurden.

Bustedt2kleinNeben der Vielfalt an Insekten sorgten auch Amphibien wie Kröten, Frösche und ein Feuersalamander sowie ein nicht heimisches Insekt mit dem sinnbildlichen Namen „Australische Gespenstschrecke“ für Naturerlebnisse. Zuspruch und Beifall erhielt des Weiteren die von den Biologen selbst konzipierte, manuelle „Gummistiefelwaschanlage“, deren Benutzung bei vielen Studierenden nach dem Einsatz in den Tümpeln notwendig wurde. Das Ambiente um die biologische Station, die vorbildliche Betreuung durch zwei an die biologische Station abgeordneten Lehrkräfte sowie die Mitarbeit, Neugierde und Freude der Studierenden sorgten für eine anregende Atmosphäre und rundeten die praktischen Erfahrungen ab. Aus schulischer Sicht konnten durch diesen Tag die bereits erworbenen Kenntnisse der Ökologie ganzheitlich gefestigt und erweitert werden. Begleitet wurde diese Exkursion, in dem das Erleben der Naturerfahrung im Vordergrund stand und wie dieses Wissen an Kinder weitergegeben werden kann, von den Lehrkräften Tanja Wilmsmeier und Dr. Jan Prodöhl.