Unterrichtsverteilung 2016/17

Ausbildung ist eine gute Investition in die Zukunft.
Etwa 60 % aller Jugendlichen in Deutschland qualifizieren sich im dualen System der Berufsaus­bildung.  Dual deshalb, weil die Berufsausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet.
Voraussetzung für die Aufnahme einer dualen Ausbildung, die mit einer Prüfung bei
der Industrie- und Handelskammer Bielefeld (IHK) oder der Handwerkskammer Bielefeld (HWK) abschließt, ist grundsätzlich ein mit einem Unternehmen eigener Wahl abgeschlossener Ausbildungsvertrag.
Neben dem wichtigen Umweltschutzbewusstsein (aktuell: Atomkraftwerke abschalten erfordert auch aktiv Strom sparen) gehört zu der durch technischen Fortschritt kontinuierlich veränderten Arbeitswelt im Elektrobereich insbesondere das Bewusstsein für:

  • Kundenorientierung
  • eigenverantwortliches Handeln im Rahmen des Qualitätsmanagements
  • eigenverantwortliche Planung und Terminverantwortung
  • eine wachsende IT-Kompetenz
  • betriebswirtschaftliche Kompetenz

 

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, findet die schulische Ausbildung in folgendem Kontext statt:

  • der Berufsschulunterricht wird in Lernfeldern durchgeführt
  • die Aufgabenstellungen orientieren sich am Anspruch des „kompetenzfördernden Lernens in beruflichen Situationen“:
    Dem dort verwirklichten Konzept von kompetenzförderndem Unterricht liegt der Gedanke zugrunde, dass eine der beruflichen Abschlussqualifikation angemessene Steigerung beruflicher Handlungsfähigkeit nur erreichbar ist, wenn Phasen deutlicher Selbsttätigkeit der Auszubildenden sich abwechseln mit Phasen konzentrierter Wissensvermittlung.
  • in den Abschlussprüfungen wird nicht mehr nur auswendig gelerntes Faktenwissen abprüft, sondern sie orientieren sich an einer konkreten, betrieblichen Aufgabenstellung
  • die Note des ersten Teils der Abschlussprüfung geht zu 40% in die Endnote ein.

 

Handwerklicher Elektro-Beruf:

Der Berufsschulunterricht für „Elektroniker/in“ findet im halbjährigen Wechsel ein- oder zweitägig statt.
Der Berufsschulunterricht für „Systemelektroniker/in“ findet als zweiwöchiger Blockunterricht mit vierwöchiger Pause statt.


Industrielle Elektro-Berufe:

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 ½ Jahre (Industrieelektriker 2 J.).
Der Berufsschulunterricht findet als zweiwöchiger Blockunterricht mit vierwöchiger Pause statt.


Chance zur Doppelqualifizierung:  Elektrotechnikberufe plus FHR
In den industriellen Elektro-Berufen Elektroniker/in  für Betriebstechnik bzw. für Geräte und Systeme bietet das LSBK SchülerInnen mit erworbener Fachoberschulreife (FOR) in Absprache mit den Ausbildungsfirmen die Möglichkeit, integriert in die duale Ausbildung die allgemeine Fachhochschulreife (FHR) zu erwerben.
Mit diesem nunmehr seit mehr als 20 Jahren durchgeführten doppeltqualifizierenden Bildungsgang „Duale Berufsausbildung mit Fachhochschulreife“ wird die Region Minden-Lübbecke mit ihren beteiligten Gruppen dem Auftrag und dem Wunsch nach angemessener beruflicher Bildung für junge Menschen im ländlichen Raum gerecht.
Darüber hinaus bietet der Fachbereich Elektrotechnik im Interesse der export-orientierten einheimischen Industriebetriebe und ihrer Auszubildenden wie Elektroniker und  Mechatroniker und auch der angehenden Techniker die zusätzliche Möglichkeit, ein europaweit anerkanntes Zertifikat für berufsbezogenes Englisch (EFQR-Sprachprüfung auf der KMK-Stufe II) zu erwerben.

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Samstag, 19. August 2017

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