1. Das LSBK als Aus-/Bildungsgröße der Region

Das Leo-Sympher-Berufskolleg ist ein gewerblich-technisches Berufskolleg mit den Schwerpunkten Technik, Gestaltung, Ernährung und Soziales. Unser Namenspatron steht wie unsere Schule für Naturwissenschaft und Technik, aber auch für Gestaltung, Wirtschaft, soziales und ökologisches Engagement.

 

Bedarfsorientierung

In den Berufsfeldern Technik, Naturwissenschaften, Soziales und Ernährung sichert das Leo-Sympher-Berufskolleg für die Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Erstausbildung stehen, den Bedarf an beruflicher Weiterbildung. Hierbei gewährleistet das Leo-Sympher-Berufskolleg einen barrierefreien Übergang zwischen aufsteigenden Bildungsabschlüssen und qualifiziert mit dem gleichen Stellenwert für den entsprechenden Berufsabschluss.
Der politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedarf an Arbeitskräften als auch der persönliche Berufswunsch der o. g. Schülerinnen und Schüler wird regelmäßig ausgewertet und die Bildungsangebote der genannten Berufsfelder werden diesem Bedarf entsprechend überarbeitet, angepasst, weiterentwickelt.

Förderung der Personal-, Schul- und Unterrichtsentwicklung

Die Profilierung des Leo-Sympher-Berufskollegs findet dabei in den o. g. Berufsfeldern und schwerpunktmäßig in den Schulformen der Berufsorientierung, des Dualen Systems und dem Beruflichen Gymnasium statt.
Die Profilerreichung wird erfüllt durch die schulweite Bearbeitung der mittelfristigen Handlungsziele des Leo-Sympher-Berufskollegs mit den jeweiligen Schwerpunkten in den Bereichen der Unterrichtsentwicklung, der Organisationsentwicklung und der Personalentwicklung unter Berücksichtigung der Leitlinien und dem Schulprogramm des LSBK.
Diese Handlungsziele werden vom Kollegium, den Bildungsgangsleitungen, der erweiterten Schulleitung und der Schulleitung gemeinsam und regelmäßig (u. a. in Workshops, pädagogischen Konferenzen, Zielvereinbarungsgesprächen) abgestimmt, festgelegt und evaluiert.
Der Umgang mit Arbeitsbelastungen und die Organisationsstrukturen als Grundlage einer Gesunden Schule mit Orientierung an dem entsprechenden Qualitätstableau bilden den Rahmen für den oben genannten Prozess der Profilierung.
Eine angenehme Atmosphäre im Haus und die Zufriedenheit im Kollegium sind dabei spürbare Indikatoren.

Kooperation der Bildungsakteure

Eine kontinuierliche Kommunikation aller an Ausbildung beteiligten Akteure (Schulträger, Schulaufsicht, Schulleitung) ermöglicht die Umsetzung der erarbeiteten Handlungsziele. So werden Veränderungen oder neue Wirkungsräume im System zeitnah diskutiert und in gemeinsamer Absprache umgesetzt. Eines unserer Leitbilder ist das der lernenden Organisation, die auf konstruktiven Gedankenaustausch aller an Schule Beteiligten setzt und Qualitätsverbesserung durch Evaluation, Kommunikation und Fortbildung erreichen will.

Beschäftigungs- bzw. Studierfähigkeit

Das Leo-Sympher-Berufskolleg ermöglicht mit Hilfe eines schulweiten individuellen Förderkonzeptes, das ständig weiterentwickelt wird, einen barrierefreien Übertritt in das Berufsleben, eine schulische, wenn möglich hausinterne, Weiterbildung oder die Aufnahme eines Studiums. Dabei bilden sowohl die Kompetenzen der SchülerInnen, die sie in den Zubringerschulen erworben haben, als auch die Kompetenzbeschreibungen der einzelnen Bildungsgänge des Leo-Sympher-Berufskollegs die Grundlage.

 

 

2. Profilschwerpunkte

Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit besteht darin, neben einer Berufsausbildung auch allgemeinbildendende Schulabschlüsse zu vermitteln, die wir stets mit beruflichen Kenntnissen und/oder einer beruflichen Qualifizierung verbinden. Besonderen Wert legen wir auf praxisnahen Unterricht, der Schülerinnen und Schülern hilft, ihre Handlungskompetenz aktiv, selbstbewusst und teambezogen zur Lösung von Zukunftsaufgaben einzusetzen (Fundament: praxisnahe berufliche Ausbildung).
In diesem Sinne legen wir bei allen vollzeitschulischen Bildungsangeboten, neben dem Erwerb notwendiger beruflicher Qualifikationen, Wert auf einen allumfassenden Kompetenzerwerb (Stichwort: höherwertiger Schulabschluss) mit dem Ziel die Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder dem 1. Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen.

Besondere Arbeitsschwerpunkte (Entwicklung und Ausbau der Leuchttürme) mit wesentlichen inhaltlichen Aspekten sehen wir in den folgenden Bereichen:


Berufsvorbereitung

  • Ausrichtung des Übergangs in ein duales System (entsprechend dem Ausbildungskonsens)
  • Sozialtrainings
  • Gewaltpräventionskonzepte
  • Selbstbehauptungs- u. Sensibilsierungskonzepte

Duale Ausbildung +

  • Möglichkeit zum gleichzeitigen Erwerb eines höheren allgemeinbildenden Abschlusses (FHR)
  • Zertifizierung von besonderer fremdsprachlicher Kompetenz  (Fremdsprachenzertifizierung)
  • Zertifizierung von besonderer Medienkompetenz (Computerführerschein NRW)
  • Spezielle technologische Module (u. a. CAD, CNC, Robotik)
  • Spezielle berufliche Praxiselemente (u. a. im Fachbereich der Ernährung u. Hauswirtschaft)
  • Europa-Assistent des Handwerks (i. d. Planung)

Berufliches Gymnasium

  • Schwerpunkte: Gestaltung, Naturwissenschaften, Sozialpädagogik und Technik (i. d. Planung)
  • Doppelqualifizierung (AHR und Berufsabschluss)
  • Spezielle berufliche Praxiselemente und Projekte in Zusammenarbeit mit Betrieben, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen.

Berufliche Weiterbildung

  • Schwerpunkte: Sozialpädagogik und Technik
  • Doppelqualifizierung (Erwerb der FHR)
  • Spezielle berufliche Praxiselemente und Projekte in Zusammenarbeit mit Betrieben, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen.
  • Teilnahme an internationalen Wettbewerben (u. a. ShellEcoMarathon)

 

Das Schulprofil als PDF-Datei.