"Doppelqualifizieren Sie sich bei uns!"

Der Bildungsgang „Berufliches Gymnasium – Erzieher/in & AHR“ stellt sich vor.

videoerzieher Bei uns am Leo-Sympher-Berufskolleg können Sie sowohl das Abitur (Allgemeine Hochschulreife, kurz AHR) als auch die Berufsausbildung zur/zum Staatlich anerkannten Erzieher/in innerhalb von nur vier Jahren absolvieren.
Wir bilden seit über 25 Jahren Erzieher/innen mit AHR aus. Unser schülerorientiertes und an aktuellen didaktischen und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen angelehntes (Aus-) Bildungskonzept wird ständig überprüft, neuen Bedingungen angepasst und verbessert.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Sie müssen die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe vorlegen, d.h. in den meisten Fällen die Fachoberschulreife („Realschulabschluss“) mit Qualifikationsvermerk.

Wir nehmen Ihre Perönlichkeit sehr ernst und bemühen uns, Sie in Ihrer Gesamtentwicklung zu unterstützen. Ebenso nehmen wir aber auch unsere Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen wahr, mit denen Sie in Ihrem Berufsleben zu tun haben werden. Wir meinen, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf gesunde, motivierte, zuverlässige und gut ausgebildete Erzieher/innen haben. Daher haben wir neben den formalgesetzlichen Aufnahmebedingungen weitere Erwartungen an Sie:
- Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses ohne Einträge zu Schulbeginn (in der Regel nach den Herbstferien in der Stufe 11) – andernfalls ist die Aufnahme eines Praktikums und damit der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung nicht möglich
- Teilnahme an drei außerschulischen Seminarfahrten im Laufe der Ausbildung einschließlich der vorbehaltlosen Übernahme der Kosten (s.u.)
- Beherrschung der deutschen Sprache
- Hohes Maß an Lernbereitschaft, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Motivation
- Freude an Musik, Tanz, Sport, Spiel und Bewegung
- Sie sollten gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollen (Vorbehalte gegenüber Kindern und Jugendlichen sind ein Ausschlusskriterium). Tipp: Bitte informieren Sie sich früh über das Berufsbild der/s Erzieher/s/in, z.B. durch Gespräche mit Erzieher/inne/n oder ein „Schnupperpraktikum“.

Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre Schule
(Abschluss: Abitur)

+ 1 Jahr Berufspraktikum
(Abschluss: Staatlich anerkannte/r Erzieher/in)

= 4 Jahre

Wie ist der Bildungsgang aufgebaut?

Erzieher

  • Stufen 11 bis 13: Wechsel von schulischem Unterricht (um die 36 Stunden pro Woche) und Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen (14 Wochen)
  • Prüfungen: am Ende der Stufe 13 vier Abiturprüfungen (Erwerb des Abiturs) und Berufsabschlussprüfung, die Sie zur Aufnahme des einjährigen Berufspraktikums berechtigt
  • Berufspraktikum (Stufe 14): Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung, in aller Regel vergütet, Begleitung und Betreuung durch Ihre Lehrkräfte, berufsbezogener Blockunterricht, bei Bestehen der fachpraktischen Prüfung Staatliche Anerkennung als Erzieher/in

 

In den Stufen 11, 12 und 13 haben Sie zumeist Schule, d.h. etwa 36 Unterrichtsstunden pro Woche. Die Stufe 11 ist die Orientierungsphase (u.a. Orientierung hinsichtlich der Berufs- und Leistungskurswahl, Orientierung in der gymnasialen Oberstufe). Die Stufen 12 und 13 sind als Qualifikationsphase abiturrelevant, d.h. die Leistungen werden bereits nach genau festgelegten gesetzlichen Bestimmungen in das Abitur hinein gerechnet. Im Laufe der Ausbildung werden Sie hierüber detailliert informiert und beraten.

Der Unterricht wird anders als in der allgemein bildenden gymnasialen Oberstufe nicht im Kurssystem, sondern im Klassenverband erteilt. Innerhalb der drei Schuljahre absolvieren Sie Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen im Rahmen von insgesamt 14 Wochen.

Am Ende der Stufe 13 durchlaufen Sie drei schriftliche Abiturprüfungen und eine mündliche sowie eine mündliche Berufsabschlussprüfung. Mit dem erfolgreichen Bestehen dieser Prüfungen erhalten Sie das Abiturzeugnis sowie die Berechtigung für die Aufnahme des Berufspraktikums.

Nach der Stufe 13 können Sie dementsprechend wählen, ob Sie studieren (s.u.) oder das einjährige Berufspraktikum antreten.

Im Berufspraktikum arbeiten Sie im Wesentlichen in der sozialpädagogischen Praxis (s.u.). In aller Regel wird Ihre Arbeit in der Einrichtung bereits vergütet. Die Schule begleitet und betreut Ihre Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit Ihrer Praxisstelle.
Ein Teil des Berufspraktikums findet in Form von berufsrelevantem Blockunterricht in der Schule statt. Am Ende des Berufspraktikums legen Sie eine fachpraktische Prüfung (Kolloquium) ab, danach tragen Sie die Bezeichnung Staatlich anerkannte/r Erzieher/in.
Damit bauen Sie sich ein hohes Maß an Flexibilität im Hinblick auf Ihre berufliche Zukunft auf. Einige ehemalige Schülerinnen studieren beispielsweise, nachdem sie zunächst mehrere Jahre in einem Kindergarten als Erzieherin gearbeitet haben.

Was kann ich später damit studieren?

  • Theoretisch alles, d.h. alle Studiengänge (z.B. Medizin, Jura, Architektur) an allen deutschen Hochschulen.
  • Ideale Grundlage für viele Studiengänge

Praktisch ist dies natürlich abhängig von Ihrer Abschlussnote und Ihren persönlichen Neigungen.Am Leo-Sympher-Berufskolleg können Sie die formale Berechtigung zum Hochschulstudium erlangen. Allerdings sollen Sie bei uns auch inhaltliche, methodische und persönliche Fähigkeiten erwerben, um ein Studium erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Das schließt nicht nur die allgemeine Studierfähigkeit mit ein (s.u.). Durch das Absolvieren des Bildungsganges Erzieher/in & AHR erhalten Sie die ideale Grundlage für viele Studiengänge wie z.B. Psychologie, Soziologie, Medizin, Lehramtsstudiengänge oder auch Biologie. Das bestätigen uns studierende Ex-Schüler/innen immer wieder.

Was steckt hinter dem Beruf Erzieher/in?

  • Erzieherinnen und Erzieher arbeiten hauptsächlich in Kindertageseinrichtungen und in der Heimerziehung.
  • Ihre zentrale Aufgabe liegt darin, Kinder zu bilden, zu erziehen, zu betreuen und ganzheitlich zu fördern.
  • Die Berufsaussichten sind nach Angaben von Experten aus unterschiedlichen Gründen momentan sehr gut.

Grundlegendes, Statistisches, Arbeitsfelder
Erzieher/innen arbeiten in sozialpädagogischen Einrichtungen und sind die größte Berufsgruppe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (etwa 300.000 in Deutschland). 88% aller Erzieher/innen arbeiten in (1) Kindertageseinrichtungen (z.B. Kindergarten, Kindertagesstätte, Hort, Kinderkrippe, Offener Ganztag), gefolgt von (2) stationären und teilstationären Erziehungshilfen wie z.B. der Heimerziehung oder den Tagesgruppen (8%). In der (3) Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Jugendfreizeiteinrichtung) sind etwa 1,5% der Erzieher/innen tätig.
Aufgabenbereiche
Erzieher/innen bilden, erziehen und betreuen Kinder und Jugendliche. Das schließt die Aufsicht, Pflege und Förderung der geistigen, sozialen, motorischen und sprachlichen Entwicklung ebenso mit ein wie die Vermittlung von gesellschaftlichen Normen und Werten und das Planen, Durchführen und Reflektieren pädagogischer Aktivitäten. Elternarbeit, verwaltungstechnische, organisatorische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten sowie ggf. Leitungsaufgaben gehören je nach Einrichtung und Position ebenfalls zum Jobprofil. Seit einigen Jahren gewinnt die pädagogische Arbeit mit Gruppen immer mehr an Bedeutung.
Verdienst, Öffentlichkeitsbild und berufliche Perspektiven
Der Verdienst ist tariflich (öffentlicher Dienst) bzw. bei freien und privaten Trägern in aller Regel tarifvertraglich geregelt. Das Gehalt liegt bei ca. 1.900 – 3.000 Euro, je nach Stufe. Die Stufe ist abhängig von Qualifikation, Aufgabenbereich, Alter und/oder beruflicher Erfahrung. Das Bild der/s Erzieher/s/in in der Öffentlichkeit hat durch die aktuelle Bildungsdebatte und der damit verbundenen erhöhten Bedeutung der vorschulischen Bildung und Erziehung seinerseits eine deutliche Aufwertung erfahren. Experten erwarten in den nächsten Jahren einen erhöhten Bedarf an Erzieherpersonal, begründet durch den flächendeckenden Ausbau von U3-Plätzen und Ganztagsangeboten in Schulen und Kindertageseinrichtungen. Mit der Bereitschaft, notfalls einen Wohnortwechsel vorzunehmen, sind die Berufsaussichten momentan sehr gut. Ferner besteht die Möglichkeit, sich durch (teilweise berufsbegleitende) Studiengänge weiter zu bilden, beispielsweise einen Bachelor-Abschluss zu machen.

Was lernen Sie bei uns?

Durch die Doppelqualifikation erlernen Sie die wesentlichen Fähigkeiten, um professionell als Erzieher/in (berufliche Handlungskompetenz) arbeiten zu können sowie die wesentlichen Fähigkeiten, um ein Studium erfolgreich abschließen zu können (Studierfähigkeit). Des Weiteren erhalten Sie Unterstützung und Begleitung in Ihrer persönlichen Weiterentwicklung, die für den Beruf unabdingbar ist.

Zur beruflichen Handlungskompetenz gehören pädagogische, soziologische, psychologische und didaktische Lerninhalte, aber auch Wissen und Fähigkeiten in den Bereichen Bewegung/Sport/Gesundheitsförderung, Kunst, Musik, Naturwissenschaften, Sprachen oder Religion. Daneben schulen Sie Ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie weitere so genannte Schlüsselqualifikationen.
Um erfolgreich studieren zu können, erhalten Sie bei uns wichtiges Rüstzeug: Verfassen von Facharbeiten, wissenschaftspropädeutische Methoden, Zeitmanagement, individuelle Lerntechniken Um Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung hin zu einer/m ausgebildeten Erzieher/in zu unterstützen, haben wir im Bildungsgang ein 4-stufiges Entwicklungsaufgabenkonzept etabliert mit dem Ziel, dass Sie am Ende der Ausbildung über eine stabile berufliche Identität verfügen.

Welche Zusatzqualifikation können Sie bei uns erwerben?

Im Fach Sport können Sie gegen eine Unkostenbeteiligung von 25 € den DLRG-Rettungsschwimmschein (Bronze) absolvieren.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen ebenfalls im Rahmen des Sportunterrichts die Möglichkeit, den vom Landessportbund angebotenen Kurs „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ (BiKuV) zu absolvieren. Dieser wird vom Landessportbund offiziell ausgestellt (in aller Regel am Ende der Stufe 13) und dort als zweite Lizenzstufe geführt. Normalerweise wird dieser Kurs als Fortbildung - u.a. für bereits ausgebildete Erzieher/innen - angeboten und umfasst 70 Lehreinheiten bei einer Kursgebühr von bis zu 400 €. Bei uns können Sie die Teilnahmebescheinigung quasi „nebenher“ erwerben, was nicht nur Ihre fachliche Kompetenz, sondern auch Ihre Einstellungschancen erhöht. So dürfen Sie damit beispielsweise in vom Landessportbund zertifizierten Bewegungskindergärten arbeiten.

Wie lernen und arbeiten Sie bei uns?

In unserem Fachbereich hängt ein Spiegel mit folgender Aufschrift:
„Dieser Mensch ist für deine Bildung und Ausbildung verantwortlich!“

Das bringt unser Bild von Bildung auf den Punkt: Sie sind selbst dafür zuständig, die Doppelqualifikation bei uns zu schaffen. Wir machen Lernangebote, annehmen müssen Sie sie selbst.

Dementsprechend bemühen wir uns um Arrangements, bei denen Sie möglichst eigenständig, selbst gesteuert und selbst organisiert lernen.
Die Ausbildung ist ferner geprägt durch:
- handlungsorientierten, fächerübergreifenden und Fächer verbindenden Unterricht, Projekte, Teamarbeit
- Berufsbezüge, auch in allgemein bildenden Fächern
- eine Verzahnung von Theorie und Praxis, Kombination der Lernorte Schule und sozialpädagogische Praxis
- mehrere größere und kleinere Exkursionen, z.B. eine einwöchige erlebnispädagogische Seminarfahrt in der Stufe 11, eine Seminarfahrten im Fach Biologie in der Stufe 12, Besuch von Kindergärten, Universitäten, der Gedenkstätte Wewelsburg, Drogenberatungsstellen, dem Frühförderzentrum Minden
- Akzeptanz und Wertschätzung als Grundhaltung in der Ausbildung, eine harmonische Lehrer-Schüler-Beziehung, ein angenehmes Lernklima
- überschaubare Klassengrößen, Maßnahmen/Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft
- ein umfassendes Beratungskonzept, individuelle Beratungen vor allem im Hinblick auf Schullaufbahn und Berufsrollenentwicklung
- die Vermittlung von Medienkompetenz, Methodenkompetenz und weiteren wichtigen Schlüsselqualifikationen
- modernen Unterricht, bei dem wir uns bemühen, ihre individuellen Stärken und Schwächen aufzugreifen (psychologisch-didaktisches Konzept der Berufsrollenentwicklung).

Welche Praktika müssen Sie in den Stufen 11 bis 13 absolvieren?

Sie leisten vor dem Berufspraktikum ein Tagespraktikum (Stufe 11.1) und drei Blockpraktika ab:

  • ein sechswöchiges Praktikum in der Stufe 11 (2. Halbjahr) im Bereich der Vorschulerziehung (Kindertageseinrichtung: Die 0- bis 6-Jährigen)
  • ein fünfwöchiges Praktikum in der Stufe 12 (Arbeitsschwerpunkt Projekt)
  • ein dreiwöchiges Praktikum in der Stufe 13 (Neigungsschwerpunkt)

Die Praktika werden von zwei Lehrer/inne/n betreut, begleitet sowie intensiv vor- und nachbereitet.
Um die Praktikumsplätze müssen Sie sich selbst rechtzeitig bemühen. Vor dem Praktikum muss Ihr
eintragungsfreies polizeiliches Führungszeugnis vorliegen.
Sie müssen formal gesehen vor dem ersten Schultag kein Praktikum gemacht haben, praktische
Erfahrungen mit dem Berufsfeld halten wir dennoch für sinnvoll.

Welche Fächer gibt es in der Ausbildung?

Berufsbezogener Bereich Berufsübergreifender Bereich
LK Erziehungswissenschaften (*1) 6 Deutsch (*5) 3 (5)
Biologie (*2) 3 (5) Gesellschaftslehre mit Geschichte 2
Englisch 3 Religion 2
Didaktik und Methodik 3 Sport (*6) 2
Spiel 2    
Mathematik 2    
Kunst (*3) 2    
Musik (*3) 2    
Französisch (*4) 4    

Das Fach Erziehungswissenschaften ist automatisch Leistungskurs.
Der weitere Leistungskurs wird entweder Deutsch oder Biologie sein, was von den Anmeldezahlen sowie den personellen Ressourcen des Hauses abhängig ist. (*7).

(*1) - (*7):
*1: Erziehungswissenschaften umfasst die Fächer Jugendrecht und Medienpädagogik/Medienerziehung.
*2: Ab der Stufe 12 wird Biologie oder Deutsch formal Leistungskurs, das andere Fach Grundkurs. Der Grundkurs wird 3-stündig, der Leistungskurs 5-stündig unterrichtet. Näheres dazu s.u.
*3: Kunst und Musik werden nicht durchgehend unterrichtet.
*4: Wenn Sie nicht die Belegung einer zweiten Fremdsprache nachweisen können (vier Jahre ununterbrochen mit einem Schnitt von mindestens 4,0), haben Sie bei uns die Möglichkeit, Französisch zu belegen. Haben Sie Ihre Verpflichtung zur Belegung der zweiten Fremdsprache erfüllt, erhalten Sie je nach Personallage Unterricht im Differenzierungsbereich (z.B. eine AG).
*5: Deutsch schließt in der Stufe 11 Kinder- und Jugendliteratur ein.
*6: Sport umfasst die Bereiche Gesundheitsförderung und Bewegungserziehung. Schüler/innen, die nicht mindestens an fünf der sechs Schulhalbjahre aktiv am Unterricht des Faches Sport teilgenommen haben bzw. die in nicht mindestens vier der sechs Halbjahresnoten fünf Punkte oder mehr erreicht haben, werden nicht zur Berufsabschlussprüfung zugelassen. Dies ist mit der zentralen Bedeutung des Bereiches Bewegung, Spiel und Sport (Bewegungserziehung) für die Erzieherausbildung zu begründen.
*7: Am Leo-Sympher-Berufskolleg gibt es im Unterschied zu den meisten anderen Schulen in Nordrhein-Westfalen, die diesen Bildungsgang anbieten, die Möglichkeit, den zweiten Leistungskurs – Deutsch oder Biologie – auszuwählen. Seit Einführung dieser gesetzlichen Regelung konnten wir in jedem Jahrgang beide Leistungskurse anbieten. Wir können Ihnen nicht garantieren, dass Ihr Leistungskurswunsch berücksichtigt wird - es müssen beispielsweise genügend Schüler/innen für zwei Klassen angemeldet sein. Bisher konnten wir allerdings allen Wünschen gerecht werden. Sie sollten sich im Vorfeld Gedanken machen, ob Deutsch oder Biologie Ihr zweiter Leistungskurs werden soll, da wir früh zwei Parallelklassen aufteilen. Das jeweilige Fach wird erst in der Stufe 12 zum 5-stündigen Leistungskurs. Es besteht am Ende der Stufe 11 nochmals die Möglichkeit, zwischen Deutsch und Biologie zu wechseln.

Welche Prüfungen müssen Sie ablegen?

Am Ende der Stufe 13 legen Sie in den ersten drei Abiturfächern je eine schriftliche sowie im vierten Abiturfach eine mündliche Prüfung ab.
Die beiden Leistungskursvarianten gewährleisten am LSBK folgende Wahlmöglichkeiten.

  Variante 1 Variante 2
1. Prüfungsfach (Leistungskurs) Biologie Deutsch
2. Prüfungsfach (Leistungskurs) Erziehungswissenschaften Erziehungswissenschaften
3. Prüfungsfach (Grundkurs) Deutsch oder Englisch oder Religion Englisch oder Religion
4. Prüfungsfach
(Grundkurs
Englisch
oder
Gesellschaftslehre
oder
Religion
oder
Mathematik
oder
Französisch (*)
Deutsch
oder
Gesellschaftslehre
oder
Religion
oder
Mathematik
oder
Französisch (*)
Deutsch
oder
Englisch
oder
Französisch (*)
Biologie
oder
Mathematik
Biologie
oder
Mathematik

* Französisch kann nur Prüfungsfach sein, wenn es sich um eine fortgeführte Fremdsprache handelt oder wenn sie in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 mit insgesamt mindestens vier Stunden pro Woche unterrichtet wurde.

Mit den bestandenen Abiturprüfungen haben Sie die Berechtigung zur Aufnahme des Berufspraktikums fast geschafft. Nach den Abiturprüfungen legen Sie eine zweite Teilprüfung im Fach Didaktik und Methodik ab, in Form einer mündlichen Prüfung. Haben Sie diese Berufsabschlussprüfung bestanden, dürfen Sie das Berufspraktikum aufnehmen.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Zunächst die gute Nachricht: grundsätzliche Schulkosten kommen nicht auf Sie zu.

Mit folgenden Kosten müssen Sie dennoch rechnen:

  • Eigenanteil für Lehr- und Lernmittel, z.B. Schulbücher (ca. 70 € pro Schuljahr)
  • Kosten für die Teilnahme an Seminarfahrten und weiteren Exkursionen (mindestens 570 € - Teilnahme verpflichtend!). Die erste Seminarfahrt findet in der Stufe 11 statt. Hier muss mit Kosten in Höhe von etwa 390 € gerechnet werden.
  • Verbrauchskostenbeteiligung (z.B. Kopierkosten), aktuell 15 € pro Schuljahr.

Wie und wo können Sie sich bewerben?

  • Im Schulbüro Ihrer zurzeit besuchten Schule oder unter www.lsbk.de oder im Schulbüro des Leo-Sympher-Berufskollegs
  • nur noch online

Haben Sie weitere Fragen?

Rufen Sie uns unter 0571/83701 58 oder -59 an und/oder vereinbaren Sie einen individuellen Beratungstermin.
Wir erlauben – nach vorheriger Vereinbarung – auch Gastschüler/innen und „Schnupper-Unterricht“.

Ihre Ansprechpartner sind:

Christoph Speck
Bildungsgangleiter
Elisabeth Hollstegge
Bildungsgangleiterin Praxis
Guido Puszicha
Fachbereichsleiter