koch11Etwa 60 % aller Jugendlichen in Deutschland qualifizieren sich im dualen System der Berufsaus­bildung. Dual deshalb, weil die Berufsausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet.
Voraussetzung für die Aufnahme einer dualen Ausbildung, die mit einer Prüfung bei der IHK oder HK abschließt, ist grundsätzlich ein mit einem Unternehmen eigener Wahl abgeschlossener Ausbildungsvertrag.
Schülerinnen und Schüler mit einem Berufsausbildungsverhältnis besuchen ein bzw. zwei Tage in der Woche Fachklassen des dualen Systems. In einigen Ausbildungsberufen findet der Unterricht auch in Blockform statt.
Die Fachklassen für die jeweiligen Ausbildungsberufe sind an unserer Schule verschiedenen Fachbereichen (siehe Menü links) zugeordnet.

Die schulische Ausbildung findet in folgendem Kontext statt:

  • der Berufsschulunterricht wird in Lernfeldern durchgeführt
  • die Aufgabenstellungen orientieren sich am Anspruch des „kompetenzfördernden Lernens in beruflichen Situationen“: Dem dort verwirklichten Konzept von kompetenzförderndem Unterricht liegt der Gedanke zugrunde, dass eine der beruflichen Abschlussqualifikation angemessene Steigerung beruflicher Handlungsfähigkeit nur erreichbar ist, wenn Phasen deutlicher Selbsttätigkeit der Auszubildenden sich abwechseln mit Phasen konzentrierter Wissensvermittlung.
  • in den Abschlussprüfungen wird nicht mehr nur auswendig gelerntes Faktenwissen abprüft, sondern sie orientieren sich an einer konkreten, betrieblichen Aufgabenstellung

 

Anmeldung
Zwischen dem/der Auszubildenden und dem Ausbildungsbetrieb ist ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen worden.
Eine Anmeldung zur Berufsschule (Fachklassen des dualen Systems) kann jederzeit durch den Ausbildungsbetrieb oder den Auszubildenden bzw. die Auszubildende erfolgen.
Für alle Auszubildenden, die ihre Ausbildung zum 1. August eines Jahres beginnen, erfolgt die Einschulung am ersten Schultag nach den Sommerferien um 8.00 Uhr in der Aula. Eine gesonderte Anmeldung ist hierzu nicht erforderlich.